Der Aktionstag gehört zu einem Konzept des Kultusministeriums und Innenministeriums von Baden-Württemberg, das Schülerinnen und Schüler auf eventuelle Notfälle wie beispielsweise Überflutungen, Sturm, Hitze oder einen längeren Stromausfall vorbereiten soll.
DLRG, DRK Feuerwehr,, Polizei und THW präsentieren ihre Arbeit
Beim Aktionstag zeigen sie den 160 Schülerinnen und Schülern, warum Krisenvorsorge und die Verantwortung dafür alle angeht. Aus Unterricht wurde gelebte Praxis, der Schulhof hatte sich in einen Blaulicht-Campus verwandelt.
An 8 Stationen lernten die Jugendlichen, wie Hilfe im Ernstfall funktioniert und warum Vorbereitung und Eigeninitiative wichtig ist.. Die Organisationen hatten dafür verschiedene Beispiele zum Anschauen und mitmachen aufgebaut. Antworten auf Fragen gaben Vertreterinnen und Vertreter der im Katastrophenschutz mitwirkenden Organisationen.
An der Feldküche des DRK wurde gemeinsam überlegt, welche Lebensmittel sich als lange haltbar eignen, um einen Vorrat damit anzulegen. Wie man sich selbst bei medizinischen Notfällen helfen kann lernten die Schüler/innen an der Erste Hilfe Station des DRK.
Was kann die Feuerwehr mit ihren roten Autos und wozu dient eine Rettungsschere? Diese Fragen konnten schnell beantwortet werden.
Beim THW hoben die Schülerinnen und Schüler mit viel Fingerspitzengefühl mit einem Druckluftkissen hydraulisch ein Auto an.
Auch bei der DLRG zeigt sich, dass Retten gelernt sein will. Mit einem Wurfsack versuchen die Schülerinnen und Schüler, eine Rettungsleine möglichst zielgenau auszubringen. Was zunächst spielerisch wirkt, verlangt Konzentration, Koordination und die richtige Technik.
Wer Katastrophenschutz bislang vor allem mit Martinshorn und Blaulicht verbunden hat, bekommt an diesem Tag ein deutlich umfassenderes Bild. Denn Hilfe beginnt oft lange bevor jemand gerettet wird – bei Logistik, Versorgung, Kommunikation und vielen unsichtbaren Handgriffen im Hintergrund.
Vor- und nachbereitet wurde der anschauliche Teil durch eine Einführung in den Katastrophenschutz, in der die Auslöser und Folgen von Katastrophen erarbeitet wurden und die Notwendigkeit von Katastrophenschutz für die Bevölkerung den Schülerinnen und Schülern altersgerecht nahegebracht wurde.



